Das Ziel des Rundgangs am 26.9. war es, den aus verschiedenen Gründen Verfolgten und Ermordeten des Nazi-Regimes in Kronberg zu gedenken. Gleichzeitig wurde bei jedem Stolperstein auf heutige Menschenrechtsverbrechen hingewiesen.
Dazu wurden sechs** der insgesamt 16 Stolpersteine in Kronberg aufgesucht, die an den ehemaligen Wohnstätten der Ermordeten im Pflaster eingelassen sind und es gab entsprechende Erläuterungen dazu.
**Anna Maria Borsch, Wilhelm Zentgraf, FriedaWeil, Karl Rose, Elise Roth und Walter Roth, Georg Krug
Danach wurde auf jeweils ein Menschenrechtsverbrechen in heutiger Zeit angesprochen.
Zu den Stolpersteinen in Kronberg siehe auch den Prospekt der Stadt:
Das Projekt „Stolpersteine – Ein Kunstprojekt für Europa“ wurde vom Künstler Gunter Demnig konzipiert und im Jahr 1995 mit der nicht behördlich genehmigten Verlegung von 25 Stolpersteinen in Köln begonnen. Inzwischen liegen Stolpersteine in 1265 Kommunen Deutschlands und in 21 Ländern Europas, insgesamt über 75.000. In Kronberg wurden seit 2007 bisher 16 Stolpersteine verlegt.
